Samstag, 04. Juli, ab 18.00 Uhr

Ding an sich – Christian Schoch im Gespräch mit Heinz Stahlhut

Heinz Stahlhut, Direktor des Hans Erni Museums in Luzern im Gespräch mit dem Basler Künstler Christian Schoch über seine Ausstellung «Ding an sich», die bis zum 29. August in der Kunsthalle 8000 zu sehen ist.
Seit seiner künstlerischen Ausbildung als Maler (Schule für Gestaltung Basel, Malklasse bei Franz Fedier) eignete sich Christian Schoch eine Beweglichkeit zwischen den Disziplinen der Kunst und über Grenzen der Kunsttheorie an. Seine jüngste Arbeiten synthetisieren auf fruchtbare Weise zentrale Eigenarten der Moderne und Nachmoderne und eröffnen zugleich Einblicke in das Funktionieren der eigenen Wahrnehmung und Deutung von Kunst und Realität.
Gesprächsbeginn um 19.00 Uhr

Abb. Christian Schoch «Zustandsraum» (2025)

Temporary Display
Jules Spinatsch «I ran to Iran»

Jules Spinatsch erläutert die Zusammenhänge und Hintergründe seines Werks «B2B2 - I ran to Iran» von 2014 / 2026, das Verbindungen zur aktuellen, globalen Politik herstellt und als visueller Kommentar auf die gerade herrschende Kriegspolitik im Nahen Osten zu lesen ist.
«Temporary Display» nennt sich die neue Projektreihe der Kunsthalle 8000 zu dem Künstlerinnen und Künstler periodisch eingeladen werden, eine Light Box zu bespielen.
Gesprächsbeginn um 18.30 Uhr

Abb. Jules Spinatsch «B2B2 – I Ran To Iran» (2014 / 2026), Fotografie, LED-Leuchtkasten


Samstag, 20. Juni, ab 18.00 Uhr

No Future No Past – Artists Talk

Ein Gespräch mit Jürg Egli, Jos Näpflin, Jürg Nutz (Nachlass Rudolf de Crignis) und Luigi Archetti, Kurator der Ausstellung «No Future No Past», die bis zum 29. August in der Kunsthalle 8000 zu sehen ist.

Alle vier Videoinstallation kreisen um den Moment der Beobachtung, als stilles Registrieren, als präzises Erforschen oder als körperlich-performativer Akt. Jos Näpflin zeigt in seiner Installation «Mutters Liebling» (2003) eigene Passfotos in einer superschnellen Abfolge als Zeitschlaufe auf einem Monitor, der wie zufällig abgestellt zwischen aufeinander gestapelten Stühle platziert ist. Beim international bekannten US-Amerikaner William Wegman erscheint die Performance oft in humorvoller Selbstreflexion, eine Choreografie zwischen Mensch, Tier und Medium. In der Ausstellung sind ausgewählte Videoarbeiten, die zwischen 1970 und 1975 entstanden sind.
Jürg Egli untersucht in seinem zweiteiligen Werk «Jump» von 1981 Strukturen von Wahrnehmung und Bewegung, die er bei seinem Aufenthalt in den frühen 80er Jahren in New York filmte, während Rudolf de Crignis (1948 - 2006) in einer seinen frühen Videoarbeiten von 1971 mit dem Titel «Das Ei» bereits jene meditative Konzentration auf das Beobachten anlegt, die seine Malerei später prägen sollte.
Die Ausstellung bildet ein temporäres Zusammenspiel von Positionen auf das Beobachten und Handeln, die sich gegenseitig im Akt des Betrachtens spiegeln. Die Beobachtung wird hier zum performativen Prinzip, als stilles Bindeglied zwischen vier autonomen künstlerischen Sprachen.

Gesprächsbeginn um 19.00 Uhr
Anschliessend kleines Buffet mit leichter Verpflegung

Abb. Ausstellungsansicht mit Jürg Egli (hinten) und Jos Näpflin (vorne)


Samstag, 30. Mai, ab 18.00 Uhr

Blackout – Maya Bringolf im Gespräch mit Patrizia Keller

Kontraste wie Schwere und Leichtigkeit oder Härte und Sanftheit sind charakteristisch für Maya Bingolfs Werke in der Soloschau «Blackout», die 16. Mai in der Kunsthalle 8000 eröffnete. 

Ein Gespräch mit Patrizia Keller, Leiterin des Kunstraums Baden, über Dynamik im Schaffen der Künstlerin, wo die Zeit plötzlich andere Rollen einzunehmen vermag.

Gesprächsbeginn um 19.00 Uhr
Anschliessend kleines Buffet mit leichter Verpflegung


Vernissage
Samstag, 15. Mai
ab 18.00 Uhr

Maya Bringolf - Blackout (Ausstellungsansicht Saal 1)

Christain Schoch - Ding an sich (Ausstellungsansicht Saal 2)

No Future No Past: Rudolf de Crignis - Das Ei (1971), Video

Jules Spinatsch «I ran to Iran» (2025

Die Kunsthalle eröffnet das Sommerprogramm mit den beiden Einzelausstellungen von Maya Bringolf «Blackout» (Saal 1) Christian Schoch «Ding an sich» (Saal 2), der Gruppenausstellung «No Future No Past» mit Rudolf de Crignis, Jürg Egli, Jos Näpflin und William Wegman (Saal 3), sowie dem neuen Projekt «Temporary Display» mit Jules Spinatsch.
Ab 18.00 Uhr

Ausstellungen
16. 05. – 29. 08. 2026

Maya Bringolf
Blackout

Christian Schoch
Ding an sich

No Future No Past

Mit Rudolf de Crignis, Jürg Egli, Jos Näpflin und William Wegman

Temporary Display

Jules Spinatsch «I ran to Iran»


Performance mit Nic Hess
2. Mai 2026

Nic Hess zeichnet sich durch eine performative Kunst aus, die spontan im Raum und in ständiger Reflektion über die Voraussetzungen des Biografischen und der selbstironischen Relativierung entsteht. 

Zum Abschluss der Ausstellung «Gamen», am Samstag, 2. Mai, führt Nic Hess seine Wandapplikationen in der Rauminstallation weiter. Hess hat den ersten Saal, die vier Meter hohen Wände derc Kunsthalle wie ein Maler vereinnahmt und sich direkt durch den Raum zu einer dynamischen, handgestalteten Wandinstallation mit den für ihn charakteristischen Klebebändern inspirieren lassen. Er überklebt beispielsweise Strampel- und Pyjamahosen und weitere Objekte, die letzlich zu einer sehr biogfrafischen Erzählung entlang dem Raum, und darüber hinaus, lesbar werden. Zu einer Zone, wo sich die persönliche Erfahrung, das Familiäre des Autors, wie auch Aktuelles und Vergangenes kreuzen. Der Künstler hat die Installation «Gamen» über mehrere Tage direkt vor Ort im Raum entworfen und immer wieder weiter entwickelt. Die Technik der Tapes erlaubt es ihm in völlig freier Signatur bereits fertig gestaltete Wandbereiche jederzeit wieder zu verwerfen und stets neu zu bespielen, bis das Werk gestalterisch im Zusammenklang mit der der Ausstellungsarchitektur zum Endpunkt kommt. 

Ab 18.00 Uhr
Apéro mit leichter Verpflegung.
Die Performance beginnt um 19.00 Uhr.


Artist Talk mit Federica Gärtner

Die Künstlerin im Gespräch mit Manfred Naescher (Bildender Künstler, Kunstraum Engländerbau, Vaduz) und Lori Hersberger (Bildender Künstler, Kurator der Ausstellung) über die künstlerische Praxis anhand ihrer Ausstellung «Widerhall» (7. März – 2. Mai 2026).

Samstag, 18. April, ab 18.00 Uhr. Das Gespräch beginnt um 19.00 Uhr.


Nic Hess - Gamen
Federica Gärtner - Widerhall
07. 03. – 02. 05. 2026


Samstag, 8. Nov., ab 18.00 Uhr
Only Human – Ausnahmezustand Künstler*in

Patrick Frey, Autor, Schauspieler, Komiker und Verleger befragt die Kuratoren zur Thematik der Ausstellung.

Abb./ Image: Peter Fischli & David Weiss - Equilibre, 1984

Menschsein als Ausnahmezustand: In der Kunst zählt letztlich nur das Menschliche. «Only Human» – eine bekannte Redewendung, als Ausdruck von Begrenztheit, Fehlerhaftigkeit und Verletzlichkeit. In der mit internationalen Positionen besetzten Schau wird nicht das Abbild des Menschen zelebriert, sondern vielmehr die Vorstellung des Individuellen zwischen Präsenz und Abwesenheit, und die Reflektion über das eigene Tun. Denn die Erfahrung des Authentischen berührt die Menschen.

Being human as a state of emergency: in art, ultimately only the human aspect counts. “Only Human” – a well-known expression used to express limitation, fallibility, and vulnerability. The exhibition, in which international artists participate, celebrates not the image of humanity, but rather the idea of the individual between presence and absence and the reflection on one's own actions. Because the experience of authenticity touches people.

Only Human
20. 09. 2025 – 14. 02. 2026

Vernissage - Samstag, 20. September, ab 17.00 Uhr
Opening reception - Sat, September 20, at 5 p.m.


Abb./ Image:
Regula Engeler - Untitled (R74-27), aus der Serie «der welt viel tiefe welten«, 2021